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Fahrrad-Neuigkeiten
Fahrrad Nachrichten aus vergangenen Jahren:
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17.08.10:
das fahrradfahren unter Alkoholeinfluß und die Konsequenzen
Das Auto fahren in Verbindung mit Alkohol selten gut tut, weiß man ja inzwischen. Aber auch für das Fahrrad gelten Grenzen, es ist also keineswegs gefahrlos, erst zu tanken und dann zu fahren - mit dem Fahrrad.
Wer offensichtlich sein Fahrrad nicht mehr im Griff hat, unabhängig von der Promillezahl, kassiert sieben Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Gleiches gilt für Promillefahrten ab 1,6 Promille. Dazu kommen dann jedoch noch eine MPU. Durchfallen besser nicht, sonst ist der Führerschein weg.
Alle Angaben ohne Gewähr! Quelle:adac motorwelt 05/2010
08.06.10:
Fahrradanhänger getestet
Die Stiftung Warentest hat in ihrer Mai Ausgabe sieben Fahrradanhänger getestet. Ein einziger Fahrradanhänger wurde mit GUT bewertet, zwei bekamen die Wertung befriedigend, der unrühmliche rest wurde mit mangelhaft bedacht. Zum Artikel.
Quelle:test 05/2010
07.06.10:
Fahrradfahren ohne Licht
Wer ohne Licht mit dem Fahrrad in der Dunkelheit unterwegs ist, und es kommt dabei zu einem Unfall, so kann es passieren, daß der Radfahrer eine Mitschuld trägt, obwohl er sich ansonsten vorschriftsmäßig verhalten hat.
In einem vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verhandelten Fall war der Radfahrer ohne Licht unterwegs. Er hatte Vorfahrt, die Strecke war gut ausgeleuchtet und der Unfallgegner hätte den Radler durchaus sehen können. Egal, keine Licht, also Mitschuld, so das Urteil.
Oberlandesgericht Frankfurt, AZ 22 U 153/09
Quelle:Finanztest 06/2010
20.03.10:
Neue Regeln für Fahrradfahrer
Die Straßenverkehrsordnung wurde im letzten Jahr für Radfahrer angepaßt, im Sinne von mehr Sicherheit und weniger Umwegen bzw. freier Fahrt.
Ist in einer Einbahnstraße ein Schild "Radverkehr frei" angebracht, dann darf die Straße mit dem Fahrrad auch entgegen der Einbahnrichtung befahren werden.
Sackgassen haben desöfteren ja Durchgänge für Fußgänger und nun auch für Räder, wenn ein entsprechendes Symbol am Sackgassenschild angebracht ist.
Was früher als mäßige Geschwindigkeit bezeichnet wurde und damit ein ziemlich dehnbarer Begriff war, wird für die Radfahrstraße nun präzisiert: Alle Fahrzeuge dürfen mit maximal 30 KmH durchbrausen.
Wo ein Fahrradstreifen auf der (Auto)Fahrbahn angebracht ist, gilt Parkverbot.
Für Fahrradanhänger siehe bei den Fahrradanhängern
Quelle:test 03/2010
12.02.10:
Trend zu höherwertigen Fahrrädern
Im Jahre 2009 wurden gut 4 Millionen Fahrräder verkauft, etwa soviel wie in den Jahren zuvor. Die Wirtschaftskrise ist offenbar noch nicht beim Fahrradhandel angekommen.
Für die nächsten Jahre werden nun leicht fallende Zahlen ins Gespräch gebracht, wobei der Umsatz aber eher steigen werde, da die Kundschaft Wert lege auf hochwertige Fahrräder und dafür entsprechend auch bereit wären, mehr anzulegen. Der Durchschnittspreis für ein Fahrrad liege bei zur Zeit mehr als 500 Euro mit ansteigender Entwicklung.
Quelle:KSTA 10.02.2010
20.12.09:
Stiftung Warentest empfiehlt Navi für Fahrradfahrer
Die Stiftung Warentest hat aus Anlaß des Weihnachtsfestes alte Tests wieder herausgeholt und zum Thema mobile Navigation mit dem Fahrrad, empfiehlt sie das Garmin Edge 705. Siehe auch Fahrrad-Navigation
Quelle:Test 12/2009
16.12.09:
neues zu batteriebetriebenen Leuchten am Fahrrad
Bisher war das beleuchten des Fahrrades mit batteriebetriebenen Leuchten eigentlich illegal, wurde aber wohl mehr oder weniger geduldet.
Erlaubt waren die Batterieleuchten bisher nur an Sportgeräten, soll heißen, an Rennrädern, die weniger als elf Kilo auf die Waage brachten, alle anderen Fahrräder mußten mit Dynamobetrieb vorlieb nehmen.
Wie der Stadtanzeiger nun schreibt, ist laut ADAC ab Januar 2010 die batteriebetriebene Beleuchtung für alle Fahrräder erlaubt. Der geneigte Radler hat also zukünfgig die Wahl zwischen einem Dynamo und Batterien.
Quelle:KSTA vom 12.12.2009
29.05.09:
Bußgeldkatalog verschärft
Ein rauherer Wind bläst Fahrrad-Fahrern seit einiger Zeit entgegen, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. So wurde zum Februar diesen Jahres der Bußgeldkatalog verschärft. Bei der roten Ampel ist man ab sofort mit bis zu 100 Euro dabei und das Handy am Ohr oder die schnelle SMS mal eben beläuft sich auf 25 Euro. Wer gegen die Fahrtrichtung düst, berappt 15 Euro.
Aber auch vor Gericht geht es nicht mehr automatisch zugunsten des Radlers aus. Das zeigen aktuelle Gerichtsurteile. Bekam der Autofahrer eigentlich immer eine Mitschuld, wenn er einen Radler umnietete, der gegen die Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig fuhr, so kann das heute anders ausgehen, besonders, wenn das Tempo des Radlers so gar nicht angepaßt ist. (AG Darmstadt 304C 181/08).
Aber auch andere Urteile zeigen, es weht ein anderer Wind!
Quelle:KSTA Magazin vom 8.05.2009
22.05.09:
Immer mit Fahrradhelm
Der ADAC hat Fahrradhelme getestet und ist zu dem Ergebnis gekommen, daß auch preiswerte Helme ihren Zweck erfüllen.
Zehn Fahrradhelme wurden getestet und ausgerechnet der teuerste im Test (Scott Karma) schnitt als schlechtester ab, aber immer noch mit befriedigend.
Selbst mit diesem Helm macht man also keinen allzu großen Fehlkauf, abgesenen von eventueller Geldverschwendung.
Quelle:ADAC Motorwelt 5/2009
18.03.09:
Fahrrad-Preis für Köln
Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW (oder kurz AGFS) vergibt den Preis best-for-bike am Freitag, den 8.05.2009 in Berlin.
Der Gewinner ist die Stadt Köln, die sich mit ihrer Ankündigung, zukünftig jährlich mindestens 1000 neue Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen, gegen 91 Konkurrenten durchsetzen konnte.
Dabei sollen auch Stellplatzanlagen für junge Radfahrer geschaffen werden. Früher wurden etwa 250 Fahrrad-Abstellplätze in Köln durchschnittlich neu geschaffen, somit sind die tausend neuen pro Jahr ein kräftiger Anstieg. Zur Zeit gibt es im Stadtgebiet etwa 27.000 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.
Quelle:KSTA v. 16.3.2009
11.03.09:
GPS Für Biker
Im Rahmen der ITB in Berlin erhält GPS für Biker einen BuchAward. Siehe GPS-Literatur.
Quelle:KSTA v. 11.3.2009
11.03.09:
Studie zu Unfallursachen beim fahrradfahren
Eine Studie, die in Deutschlands Fahrradhauptstadt Münster durchgeführt werden soll, soll aufzeigen, wo und wie sich Fahrradfahrer verletzen, wenn es zum Unfall kommt.
Polizei und Universitätskliniken arbeiten dafür zusammen, mit ersten Ergebnissen ist in etwa einem Jahr zu rechnen.
Sinn ist natürlich auch, der Frage nachzugehen, ob es Unfallschwerpunkte gibt und wie diese entschärft werden könnten.
In Münster sind im letzten Jahr etwa 600 Radfahrer in Unfälle verwickelt gewesen und dabei verletzt worden. Das ist dann knapp die Hälfte aller Verletzten, die es in 2008 insgesamt bei Unfällen im Verkehr gab.
Kommentar: Wer einmal als Fußgänger durch die Straßen Münsters als Tourist gegangen ist, der wußte ihn bestimmt bald zu schätzen, den Sprung zur Seite, wenn wieder einmal so ein wildgewordener Radler um die Ecke schoß. Da wundern die zahlreichen Unfälle nicht wirklich. Eine Kennzeichenpflicht würde mit Sicherheit den einen oder anderen Unfall rein präventiv sozusagen verhindern.
Quelle:KSTA v. 03/2009
16.02.09:
LED-Scheinwerfer sind die besseren Scheinwerfer
Zumindest sagt das der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club). Denn die modernen LED-Scheinwerfer gäben deutlich mehr Licht ab, als die üblichen Scheinwerfer.
Quelle: Kölnische Rundschau vom 23.01.2009
13.02.09:
Fahrradträger für die Anhängekupplung getestet
Die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) hat in Zusammenarbeit mit dem ACE sechs Fahrradträger, die an die Anhängekupplung zu montieren sind, getestet.
Die gute Nachricht zuerst: Bei den Tests ist kein Fahrrad als tödliches Geschoß durch die Gegend geflogen.
Die schlechte Nachricht: Eigentlich keine, außer daß manche Fahrrad-Träger ziemlich aufwendig montiert werden müssen.
Klarer Vorteil der Anbringung der Fahrräder an der (hoffentlich) vorhandenen Kupplung liegt auf der Hand: Man muß die Räder nicht hochwuchten und kann somit viel entspannter laden.
Wie so oft sollten die Anbieter aber mal wieder an der Gebrauchsanleitung feilen.
Der nach Punkten beste Träger der Gruppe aus den sechs getesteten Fahrradträgern ist der Montblanc Explorer2, auf den Plätzen folgen der Uebler P21, Thule Euro Classic G5 und AI-Ko Bike pack Plus. Etwas schlechter ist der Atera Strada DC bewertet worden und Schlußlich ist der Eufab James, der zugleich auch der billigste Fahrradträger ist.
Quelle, Bild: ACE v. 11.02.20098
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